Neubau des Schöpfwerkes Ostendorf/Gräpel: Erste Fortschritte erkennbar
Der Ostedeichverband stellt die Weichen für einen modernen Hochwasser- und Binnenentwässerungsschutz im Hinterland. Mit dem offiziellen Baustart am 19.02.2026 für den Ersatzneubau des Schöpfwerkes Ostendorf begann der Bau eines Millionenprojektes. Ein halbes Jahr nach dem offiziellen Baustart sind bereits Fortschritte deutlich zu erkennen. Die bauvorbereitenden Maßnahmen und ersten Aufbauarbeiten laufen planmäßig.
Das Auslaufbauwerk ist kurz vor der Fertigstellung. Am Einlaufbauwerk steht noch der Einbau der Pumpen und Schieber sowie die Herstellung der Zuleitung zum Ostendorfer Schiffdammgraben aus. Mit den Bauarbeiten am Betriebsgebäude wurde bereits begonnen.
Das bestehende Schöpfwerk wird vollständig neu errichtet, da die Trasse des neu zu bauenden Ostedeichs durch den Standort des bestehenden Schöpfwerks verläuft. Eine Erweiterung bzw. Anpassung der bestehenden Anlage ist aufgrund der geplanten Deichtrasse nicht möglich. Daher wird das Schöpfwerk an einem neuen Standort errichtet.
Mit dem Ersatzneubau wird sichergestellt, dass das Hinterland in der Gemeinde Ostendorf auch in Zukunft leistungsstark und zuverlässig entwässert wird.
Im Zuge der insgesamt fünfjährigen Baumaßnahme, die den Deichbau umfasst, wird das Schöpfwerk innerhalb eines Baujahres vollständig neu errichtet. Gleichzeitig wird der Wasserzulauf zur Anlage optimiert. Hierzu verlegt der Ostedeichverband den Ostendorfer Schiffdammgraben so, dass dieser künftig direkt in das neue Einlaufbauwerk des Schöpfwerks mündet.
Parallel soll der Deichabschnitt zwischen Ostendorf und Gräpel auf einer Länge von rund 2.800 Metern erhöht und verstärkt werden.

